Dies Übung ist sehr bekannt im Bereich der Psychotherapie und wurde ursprünglich in der Traumatherapie zur Stabilisierung eingesetzt. Sehr gut kann sie auch bei akuter Angst geübt werden, oder wenn du dich einfach mehr in das Hier und Jetzt bringen willst.
Die Übung kann überall und auch ziemlich unauffällig durchgeführt werden.
Richte die Aufmerksamkeit zunächst ganz auf dich und deinen Atem.
Dann benenne entweder laut oder im Geiste fünf Dinge, die du siehst.
Anschließend benenne fünf Dinge, die du hörst. (z.B. dein Atem, ein Auto…)
Benenne nun fünf Dinge, die du fühlst ( z.B. deine Füße auf dem Boden, deine Hand auf dem Oberschenkel).
Im Anschluss geht es genau so weiter mit vier Dingen, die du siehst. Dann vier Dinge, die du hörst. Und dann vier Dinge, die du spürst.
Benenne dann drei Dinge die du siehst, hörst und spürst.
…. Und so geht es weiter, bis du bei einer Sache bist, die du siehst, hörst und spürst.
Eine Übung, die auch mit Kindern gut funktioniert.
Viel Freude beim Ausprobieren!
Deine Andrea